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Wie können Sie Ihr Rating verbessern?

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Allgemeines
Die Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse ist das Kernstück der Bonitätsbeurteilung von Banken im Rating-Verfahren. Im Mittelpunkt steht dabei die Auswertung des Jahresabschlusses Ihres Unternehmens. Bei der Analyse werden die Zahlen nach betriebswirtschaftlichen Aspekten gegliedert und bilden zur Verbesserung der Aussagefähigkeit und Vergleichbarkeit betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Diese werden dann sowohl im Zeitablauf (Zeitvergleich) als auch mit den Branchenwerten (Benchmarking) verglichen und von den Kreditinstituten individuell beurteilt. Bei den meisten Banken werden die Zahlen mit PC-gestützten statistischen Verfahren analysiert und automatisch mit einem Risikoindex bewertet.

Im Einzelnen werden beurteilt:

  1. Die Ertragslage
    Bei der Ertragslage steht das Betriebsergebnis im Mittelpunkt. Des Weiteren analysieren Banken auch die Gesamtleistung und weitere wichtige Aufwandsarten. Die Beurteilung erfolgt vor allem anhand von Kennzahlen, insbesondere der Umsatz- und Gesamtkapitalrentabilität sowie der Cashflow Rate.
  2. Die Vermögenslage
    Im Mittelpunkt steht hier das Eigenkapital. Kritisch beobachten Banken bei Einzelunternehmen in der Regel die Angemessenheit der Privatentnahmen. Weiterhin analysieren sie die Struktur und Werthaltigkeit des Betriebsvermögens sowie die Investitionen. Zur Beurteilung werden vor allem die Eigenkapitalquote, daneben auch der Gesamtkapitalumschlag, die Lagerdauer und die Debitorenlaufzeit herangezogen.
  3. Die Finanzlage
    Bei der Finanzlage prüfen Banken die Gesamtverschuldung und die finanzielle Stabilität (Anlagendeckung). Eine wichtige Rolle spielt auch die Liquidität (Zahlungsfähigkeit) und die Kreditorenlaufzeit beurteilt. Ganz entscheidend ist die Kapitaldienstfähigkeit, d.h. die Fähigkeit, die laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen aus dem gewöhnlichen Unternehmensprozess heraus leisten zu können. Des Weiteren wird auch die Selbstfinanzierungskraft meist anhand des dynamischen Verschuldungsgrades beurteilt.

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Empfehlungen
Welche konkreten Massnahmen Sie für Ihr Unternehmen ergreifen können, lässt sich in zwei Bereiche untergliedern:

  1. Handlungsempfehlungen



  2. Bilanzpolitik und Sachverhaltsgestaltungen

Da die einzelnen Kennzahlen sich aus direkten oder abgeleiteten Werten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergeben, können sie letztlich auch durch die vom Unternehmer bei der Erstellung des Jahresabschlusses ausgeübte materielle Bilanzpolitik beeinflusst werden. Sie ist im Wesentlichen auf die Einflussnahme auf das handelsrechtliche Jahresergebnis ausgerichtet.

Hierfür stehen dem Unternehmer insbesondere

  • Sachverhaltsgestaltungen
  • Ermessenspielräume
  • Wahlrechte

zur Verfügung.