
Jahreshauptversammlung 2002
Protokoll der Mitgliederversammlung am 25.März 2002
in der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg
Zeit: 19.00 Uhr bis 20.50 Uhr
Teilnehmer: siehe Teilnehmerliste/ Anlage
Gäste: Herr Claus Nissen, GRAMARK
Frau Iben Markvorsen, GRAMARK
Tagesordnung laut Einladung
Frau Jessen stellt die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung
fest:
von 68 Mitgliedern sind 36 anwesend oder durch eine Vollmacht vertreten.
Die Termine für die folgenden FRM-Stammtische sind:
27. Juni 2002 und 14. November 2002 jeweils um 19.00 Uhr im Eckener
Haus.
Der erste Stammtisch in diesem Jahr ist mit über 40 Besuchern überaus
erfolgreich angenommen worden.
Bericht aus den Projektgruppen
Für dieses Jahr sind drei Veranstaltungen "Flensburger
Fundstück" im November in der Planung. Es liegen bereits
Anfragen von außen für die Übernahme einer Gastgeberschaft
vor, die FRM-Mitglieder haben allerdings bei Interesse Vorrang.
Das FRM bietet für dieses Jahr eine Teilung der Gastgeberschaft an, um
den Betrag 20.000 DM (der Euro-Betrag liegt noch nicht fest) aufbringen zu
können.
Wer Interesse an einer Gastgeberschaft hat, solle Kontakt zu der Geschäftsstelle
aufnehmen. Das diesjährige Leitthema des "Flensburger Fundstückes" werde "Wirtschaft
und Kulinarik" sein.
" 360°" wird im April in der zweiten Auflage erscheinen. Die Anzeigenaquise durch den Werkstattverlag von Betina Borgwardt sei hierfür unkomplizierter gewesen als für die Erstausgabe.
Viele Mitglieder des FRM`s sind bereits verlinkt. Wer hier Änderungswünsche
hat oder ebenfalls verlinkt werden möchte, kann Kontakt zu Herrn Frank
aufnehmen:
Steuerbüro Nielsen, Wiebe & Partner, Herr Frank Tel.: 0461 / 902
50 25.
email: webmaster@flensburg-regional-marketing.de
Flensburg`s markante Gebäude erstrahlen nachts im hellen Licht und gäben
der Stadt nach Meinung von Frau Jessen eine ganz besondere Atmosphäre.
Beleuchtet wurden bislang:
- die Marienkirche
- die Jürgenskirche
- die
Petri-kirche
- das Mauseloch
- der Baum am Mauseloch
- die Goethe-Schule
-
das Städtische Museum
- das Alte Gymnasium und der Eingang der Roten
Strasse.
Herr Dipl. Ing. Harald Markvorsen
Tel.: 0461/ 2 34 42
Fax: 0461/ 2 35 52
Der Haushaltsplan für 2002 geht von Einnahmen in Höhe von brutto rd. 60.000 Euro aus. Davon stehen für Projekte und Eigenmarketing brutto rd. 44.000 Euro zur Verfügung.
Bericht der Kassenprüfer
Herr Möser berichtet, dass er und Herr Frahm am 22.02.02 die Kasse
geprüft und keinerlei Beanstandungen festgestellt haben.
Entlastung des Vorstandes
Herr Möser bittet die anwesenden Mitglieder um die Entlastung des Vorstandes.
Nach der Verständigung auf eine öffentliche Abstimmung wird der
Vorstand mit sieben Enthaltungen (der Vorstand selbst) und keiner Gegenstimme
entlastet.
Wahl der Kassenprüfer
Herr Möser und Herr Frahm stehen zur Wiederwahl bereit. Herr Möser
und Herr Frahm (in Abwesenheit) werden mit einer Enthaltung (Herr Möser)
und keiner Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt.
Antrag auf Satzungsänderung
Frau Jessen schlägt die Satzungsänderung bezüglich des Mitgliedsbeitrages
auf Grund der Euroumstellung vor. Diese Änderung wird ohne Gegenstimme
oder Enthaltung einstimmig angenommen. §
5 der Satzung lautet somit: "
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro."
Abschluss des offiziellen Teils
Die offizielle Sitzung wird um 20.20 Uhr durch Frau Jessen geschlossen.
Öffentlicher Vortrag:
"Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt in der Praxis"
Claus Nissen, Projektleiter Dänemark
Herr Nissen stellt das grenzübergreifende Projekt GRAMARK vor, dessen
Ziel es sei, deutsche Arbeitnehmer nach Dänemark und dänische
Arbeitnehmer nach Deutschland zu vermitteln. Im August 2001 wurde das
Projekt gestartet, durch welches bisher 58 Arbeitskräfte vermittelt
werden konnten. Bis zum August 2002 erwartet Herr Nissen die Vermittlung
von insgesamt 100 Arbeitskräften. Nach einem achtwöchigen Kurs
haben vor allem ungelernte deutsche Arbeitnehmer in Dänemark einen
Arbeitsplatz gefunden. Hingegen landläufiger Vorurteile bewege sich
das dänische Lohnniveau nicht unter dem deutschen.
Das größte Problem bei der Vermittlung von Arbeitskräften über
die Grenzen hinweg seien vor allem die Verständigungsschwierigkeiten,
die bislang Auswirkungen auf die Auswahl der Arbeitskräfte gehabt
haben. So sei beispielsweise die Vermittlung einer Anwältin, die über
die dänische Alltagssprache hinaus ein Fachvokabular beherrschen
müsse, naturgemäß weniger häufig als die Vermittlung
von Schlachtereimitarbeitern.
Bei weiterem Interesse an diesem Themenfeld verweist Herr Nissen
auf die Veranstaltung des deutsch/dänischen Wirtschaftsforums am
16.04.2002 in der Akademie Sankelmark.
Projekttische
Die aufgestellten Projekttische sind von den Besuchern der Hauptversammlung
zur Findung gleicher Interessen genutzt worden. Grundsätzlich geht
es dem FRM darum, die Eigeninitiative der einzelnen Gruppen, Einzelpersonen
oder Institutionen zu fördern und als Motor Projekte anzuschieben.
Hierfür ist es wichtig, dass die engagierten Flensburger voneinander
wissen und die Möglichkeit haben, sich zu treffen und auszutauschen.
Die Veranstaltung endete um 23.00 Uhr.